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GCC 4.4.0 erschienen

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iX Magazin
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Nur eine Woche nach dem ersten Release Candidate haben die Entwickler die endgültige Version 4.4.0 der Gnu Compiler Collection (GCC) freigegeben, die nur minimale Änderungen enthält. Mittlerweile dürfte der Quellcode auch auf den meisten Spiegel-Servern zum Download bereitstehen.

Ein Schnelltest, bestehend aus einem vollständigen Bootstrap – der Übersetzung des Compilers mit sich selbst – und dem Kompilieren der CPU2006-Benchmark-Suite der Standard Performance Evaluation Corporation (SPEC) unter Linux, demonstrierte die Nachteile einer zu hastigen Veröffentlichung: Beim Übersetzen des CPU2006-Teilbenchmarks 453.povray ging der C++-Compiler g++ mit einem internen Fehler auf die Bretter.

Dabei war die wichtigste Neuerung, das Graphite-Framework zum Optimieren von Programmschleifen, noch gar nicht aktiviert. Um sie nutzen zu können, benötigen die Compiler zwei zusätzliche Bibliotheken, die Parma Polyhedra Library und den "Chunky Loop Generator" CLooG.

GCC-Version 4.4.1 dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Wer auf die GNU-Compiler angewiesen ist, sollte bis dahin weiter die stabile Version 4.3.3 nutzen. (Michael Riepe) / (mr)