Google-Deal soll Mozilla Foundation fast 1 Milliarde Dollar bringen

Eine US-Journalistin berichtet, dass Google der Mozilla Foundation bis 2014 jährlich rund 300 Millionen US-Dollar dafür zahlt, dass die eigene Suchmaschine im Firefox voreingestellt bleibt. Das ist mehr als das Dreifache der bisherigen Summe.

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Von
  • Christian Kirsch

Einem Blog-Beitrag der US-Journalistin Kara Swisher zufolge soll der kürzlich erneuerte Vertrag zwischen Google und der Mozilla Foundation ein deutlich größeres Volumen haben als bislang. In der Vergangenheit hatte der Internetkonzern jährlich nahezu 100 Millionen US-Dollar dafür bezahlt, dass seine Suchmaschine im freien Browser Firefox voreingestellt war.

Nun sollen es in den Jahren 2012 bis 2014 laut Swisher 300 Millionen US-Dollar pro Jahr sein. Sie führt die deutliche Steigerung darauf zurück, dass Microsoft ebenfalls für den Platz als Default-Suchmaschine geboten habe. Das Unternehmen habe damit den Marktanteil seines Bing steigern wollen.

Belege liefert Swisher für ihre Zahlen nicht. Sie ist mit Megan Smith verheiratet, die bei Google als Vize-Präsidentin für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zuständig ist und den Wohltätigkeitsbereich Google.org leitet. (ck)