Google erhöht den Druck auf alte Web-Browser

Ab März werden Google Docs und Google Sites Internet-Explorer-Versionen vor 7.0 und andere alte Browser nicht mehr unterstützen.

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  • Christian Kirsch

Der Internetdienstleister Google weist in einem Blog-Eintrag darauf hin, dass er seine Anwendungen in naher Zukunft nicht mehr mit alten Browsern kompatibel halten wird. Als Erstes stellen Google Apps und Google Sites Anfang März ihre Unterstützung für den Internet Explorer 6, für Firefox 2, Safari 2 und Chrome 3 ein. Betroffen sind jeweils auch alle älteren Versionen der Produkte. Kunden müssten sich darauf einstellen, dass sowohl vorhandene als auch neue Funktionen der Anwendungen mit diesen Browsern nicht mehr funktionieren.

Ende 2008 begann Google IE6-Anwender bei Nutzung des Dienstes GMail darauf hinzuweisen, dass andere Browser schneller seien. Bereits seit August 2008 wirbt die Website "IE Death March" für das Ende des IE 6 und sammelt Berichte über Firmen, die ihn nicht mehr unterstützen.

Vor einem Jahr hatte der Internet Explorer 6 laut Angaben von Net Applications noch einen Marktanteil von rund 32 Prozent, inzwischen sind es nur noch 20 Prozent. Auf heise online liegt der Anteil von Besuchern mit dem Internet Explorer 6 unter 5 Prozent; diese Zahl dürfte jedoch nicht repräsentativ für deutsche Internet-Nutzer sein. (ck)