Google könnte überoptimierte Sites zurückstufen

In Zukunft könnte Google bei der Sortierung von Suchergebnissen verstärkt auf die Inhalte von Webseiten achten. Seiten, die sich vor allem mit der Optimierung ihrer Position in Suchmaschinen beschäftigen, würden möglicherweise zurückgestuft.

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Von
  • Christian Kirsch

Suchmaschinenoptimierung, neudeutsch SEO (Search Engine Optimization), könnte für Betreiber von Websites in Zukunft eine geringere Rolle spielen. Das deutete Matt Cutts, Leiter von Googles Webspam-Team, auf der SXSW-Konferenz an. Ein Audio-Mitschnitt und eine Transkription sind online verfügbar.

Ihm zufolge arbeite der Internetkonzern an Änderungen seiner Suchtechnik, die in den nächsten Monaten oder Wochen aktiviert werden könnten. Betroffen seien "überoptimierte" Webseiten, die "übermäßig SEO" betrieben. Anzeichen dafür seien etwa zu viele Schlüsselwörter auf einer Seite oder zu viele mit anderen Sites ausgetauschte Links. Solche Seiten könnten in Zukunft in der Liste der Suchergebnisse hinter jenen platziert werden, die sich auf gute Inhalte konzentrieren.

Es gehe allerdings nicht um eine allgemeine Ablehnung von SEO, sagte Cutts weiter: "Google hasst SEO nicht". Viele Verfahren seien sinnvoll, um Webseiten für Suchmaschinen besser durchsuchbar sowie für Benutzer leichter zugänglich und besser benutzbar zu machen. (ck)