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Google senkt Preise für Maps-API wieder

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Seit der Einführung einer Grenze für das kostenlose Nutzen der Google-Maps API Ende 2011 habe man die Reaktionen der Entwickler genau verfolgt. Als Folge dieser Beobachtung senke das Unternehmen nun die Preise, schreibt der zuständige Produkt-Manager Thor Mitchell in einem Blog-Beitrag.

Das Unbehagen vieler Website-Betreiber und das Erstarken des freien Kartendienstes OpenStreetMap könnten das Ausmaß der jetzigen Preissenkung erklären. Jüngst hatte zudem Apple angekündigt, mit Version 6 seines Mobilbetriebssystems iOS auf eigenes Kartenmaterial umzusteigen. Ursprünglich wollte Google 4 US-Dollar für 1000 Kartenabrufe jenseits des täglichen Freikontingents von 25.000 haben. Jetzt verlangt es für dieselbe Menge nur noch 50 Cent, was einer Reduktion um fast 90 Prozent entspricht.

Außerdem fällt die bisherige Unterscheidung zwischen "styled" und "unstyled" Maps. Lediglich Nutzer der älteren JavaScript-API Version 2 müssen mit einem Dollar pro 1000 Karten mehr bezahlen – ein sanfter Druck, sie zum Umstieg auf die aktuelle Schnittstelle zu bewegen.

Ab heute, schreibt Mitchell, werde man die Nutzung der Maps-API überwachen. Ausgehend von der derzeitigen Nutzung müssten nur 0,35 Prozent der Websites bezahlen, die an 90 aufeinanderfolgenden Tagen die Grenze von 25.000 Karten überschreiten. Es gebe keine automatisch aktivierten Einschränkungen, niemand müsse also befürchten, dass seine Karten bei einem plötzlichen Besucheransturm aufhörten zu funktionieren. (ck)