Greasemonkey kommt auf den Chrome-Browser

Die ursprünglich für den Firefox geschriebene Erweiterung, mit der sich Webseiten per JavaScript an eigene Wünsche anpassen lassen, wird nun auch von Googles Webbrowser unterstützt.

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Von
  • Christian Kirsch

Neben Firefox-Anwendern können in Zukunft auch Nutzer von Googles Webbrowser Chrome Webseiten mit Greasemonkey-Scripts manipulieren. Das hat Google in seinem Weblog bekannt gegeben. Die Nutzer der Chrome-Version 4 bräuchten dazu jedoch keine Erweiterung zu installieren, die Installation von Scripts sei mit einem einzigen Klick möglich.

Greasemonkey erlaubt es, mit JavaScript-Code die Erscheinung und Funktionsweise von Webseiten an eigene Bedürfnisse anzupassen. Die Website userscripts.org stellt über 40.000 solcher Scripts bereit. Wie sich Greasemonkey etwa für den automatisierten Abruf von Kontoauszügen nutzen lässt, beschreibt ein Artikel in der aktuellen c't.

Chrome verwendet jedoch nicht wie Firefox die JavaScript-Dateien direkt, sondern konvertiert sie bei der Installation in Erweiterungen. Dadurch lassen sie sich mit denselben Verfahren an- und ausschalten wie andere Chrome-Extensions. Allerdings dürften Unterschiede zwischen Chrome und Firefox nach Schätzungen des Greasemonkey-Autors Aaron Boodman die Ausführung von 10 bis 15 Prozent der Scripts verhindern. (ck)