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Gutschrift von Microsoft wegen Cloud-Ausfall

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In einem Schreiben an seine Kunden entschuldigt sich Microsoft für die Unterbrechung seines Cloud-Dienstes BPOS (Business Productivity Online Services) am vergangenen Montag. BPOS ist der Vorgänger von Office 365 und wird Neukunden nicht mehr angeboten.

Schuld sei ein "großflächiger Stromausfall" gewesen, von einem Blitzschlag ist jedoch anders als in Amazons Stellungnahmen keine Rede. Auch der zuständige Stromversorger ESB geht laut siliconrepublic nicht mehr von einem Blitzschlag als Ursache für den Defekt im Transformator aus.

Die Folgen für die Notstromversorgung waren bei Microsoft anscheinend dieselben wie bei Amazon: "Um die Stromversorgung wieder herzustellen, mussten wir die Backup-Stromzufuhr manuell synchronisieren," heißt es in der Mail. Weiter kündigt die Firma den betroffenen Kunden eine Gutschrift von einem Viertel der Monatsrechnung an. Amazon war gestern immer noch mit der Wiederherstellung von Daten beschäftigt, zu einer Entschädigung hat es sich bisher nicht geäußert. (ck)