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HP bietet Spezialsysteme für Virtualisierung und Big Data

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Seine Serie an vorkonfigurierten ConvergedSystems erweitert HP um drei Varianten, die für Virtualisierung, Hosted Desktops und Big Data konzipiert sind. Das Unternehmen nahm seine Konferenz "Discover" in Barcelona Anfang Dezember zum Anlass, seinen Kunden die Konzepte vorzustellen.

Zwei der Modelle sind speziell für den Betrieb virtueller Maschinen (VMs) ausgelegt. Als Hypervisors kommen VMwares vSphere und Microsofts Hyper-V zum Einsatz. Ein "Converged System 300" soll bis zu 300, das größere Modell "700" hundert bis tausend VMs betreiben können. Für Anwender, die von verschiedenen Standorten und unterwegs auf ihre Arbeitsumgebungen zugreifen wollen, hat HP das "Converged System 100" entworfen. Die Basis bildet ein PC-on-a-Chip, den HPs Moonshot-Team, AMD und Citrix gemeinsam entwickelt haben. Für diese Plattform bedarf es laut Hersteller weder eines Speichernetzes (SAN) noch einer Virtualisierungssoftware. Das soll die Verwaltung vereinfachen und zu erheblichen Einsparungen in den Betriebskosten gegenüber herkömmlichen Hosted-Desktops führen.

In dem Rack sind die Converged System untergebracht. Sie lassen sich zu Clustern zusammenschalten.

(Bild: HP)

Wo es um Geschäftsdaten, deren Pflege und Auswertung im großen Stil geht, will HP mit dem "Converged System for Vertica" das Passende anbieten können. Es ist dazu gedacht, Enterprise-Data-Warehouses wie die von Teradata zu erweitern und ist für HPs Vertica Analytics Platform optimiert. Das Know-how hatte HP Anfang 2011 mit der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Vertica erworben.

Zum Angebot der Converged Systems gehören neben der kompletten Hardware – bestehend aus Server, Speicher, und Netzwerk – die erforderliche Software und die Wartung während der gesamten Laufzeit der Maschinen. Dazu steht im Rahmen des Support-Modells Proactive Care jeweils ein Ansprechpartner für alle Komponenten selbst von Fremdanbietern bereit

Beide Converged Systems für VMs und Hosted Desktops sind bei HP und seinen Channel-Partnern erhältlich. Speziell zertifizierte Anbieter sollen in der Lage sein, die Plattformen zu installieren. Die Preise beginnen bei 136.000 US-Dollar. Ein ConvergedSystem 100 für 180 Nutzer kommt auf 137.999 US-Dollar. Die Rechner für den Einsatz von Vertica soll im Frühjahr 2014 herauskommen. (rh)