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HP startet Akku-Rückrufaktion

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Vom Rückruf betroffen: Die Verbraucherschutzbehörde in den USA nennt die Typnummern der betroffenen Akkus.

Sie können überhitzen und in Brand geraten, die Lithium-Ionen-Akkus, die Hewlett-Packard in Notebooks zwischen August 2007 und Januar 2008 eingebaut hat. Das Unternehmen hatte zusammen mit dem Hersteller der Akkuzellen einen Defekt aufgedeckt und in Zusammenarbeit mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (CPSC) (Verbraucherschutzbehörde der USA) am 14. Mai 2009 unaufgefordert eine Rückrufaktion gestartet.

Kunden, die eins der betroffenen Notebooks aus der Reihe HP Pavilion, Compaq Presario, HP G6000 oder G7000 sowie Compaq 6720s besitzen, sollen den Akkupack umgehend ausbauen und an HP schicken. Sie erhalten dann einen neuen. Bei dieser Rückrufaktion handelt es sich nicht um die erste: Im Oktober 2008, April 2006 und Oktober 2005 musste HP ähnliche Aktionen starten. Man darf erwarten, dass nicht nur HP von diesen Schwierigkeiten betroffen ist und weitere Unternehmen folgen werden. Die Seriennummern der Akkus veröffentlicht die CPSC. Durch einen Brand beim Akkuzellenhersteller LG Chem im März 2008 war es zu Engpässen in der Auslieferung gekommen, von denen auch HP betroffen war. (rh)