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Handelskonzern Metro verlagert seine Finanzanwendungen in die Google-Cloud

Auf Googles Next '18 hat Metro angekündigt, sein Finanzsystem in der Cloud des US-Anbieters zu betreiben. Zum Einsatz kommt außerdem SAP S/4HANA.

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Google-Schriftzug

Der Google Assistant kann jetzt zwei Sprachen gleichzeitig verstehen.

(Bild: dpa, Rolf Vennenbernd)

Im großen Stil schwenkt der Handelskonzern Metro auf eine technische Infrastruktur in der Cloud um. Metro-NOM, der IT-Bereich des deutschen Konzerns, betreibt sein zentrales Finanzsystem künftig auf der Cloud-Plattform von Google. "Wir konsolidieren damit 100 verschiedene Systeme in 35 Ländern", sagte Timo Salzsieder, CIO der Metro AG, auf Googles Konferenz Next '18 in London.

Metro verknüpft die Plattform des US-Providers mit einem Dienst von SAP. Mit der Kombination der Google Cloud Plattform und SAP S/4HANA erziele Metro einen erheblichen technischen Wettbewerbsvorteil, erklärte Salzsieder. Mit dem neuen System will die Metro AG beispielsweise automatisiert und digital Kundenrechnungen zur Verfügung stellen.

Im hart umkämpften Markt der Cloud-Anwendungen befindet sich Google in der Rolle eines Herausforderers, der versucht, den Vorsprung der Marktführer Amazon (AWS) und Microsoft (Azure) aufzuholen. Zu Googles Vorzeigekunden gehört unter anderem der Luftfahrtkonzern Airbus.

Diane Greene, Chefin von Google Cloud, sagte in London, vor 20 Jahren sei Google von der Vision angetrieben worden, die Informationen der Welt möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Nun gehe es auch darum, möglichst viele Firmen in die Lage zu versetzen, umfassende Datendienste anzubieten. Um den Datenschutzansprüchen der EU zu genügen, habe Google im vergangenen Jahr fünf Rechenzentren-Regionen in Europa eröffnet, darunter eine in Frankfurt am Main. (dpa) / (fo)

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