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Hannover Messe: Göttinger Physiker fotografieren Elementarteilchen

Großraum: Hier geht der ATLAS-Pixel-Detekor auf die Jagd nach Elementarteilchen.

(Bild: CERN)

Mit einem neuartigen Forschungsgerät der Teilchenphysik sind Wissenschaftler der Universität Göttingen [1] während der diesjährigen Hannover Messe auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen in Halle 2 (Stand A10) vertreten. Bei dem Exponat des II. Physikalischen Instituts [2] handelt es sich um ein Modul des ATLAS-Pixel-Detektors, mit dem Wissenschaftler die Flugbahnen von Elementarteilchen vermessen können. Das Forscherteam hat außerdem in einer internationalen Kollaboration die Elektronik zum Auslesen der Messdaten entwickelt.

Die Module des Pixel-Detektors werden im Großexperiment ATLAS [3] am Teilchenbeschleuniger LHC, dem Large-Hadron-Collider am CERN in Genf (Schweiz), eingesetzt. Dabei geht es um die Untersuchung der Ergebnisse hochenergetischer Proton-Proton-Kollisionen. Der ATLAS-Pixel-Detektor soll die Flugbahnen der Teilchen vermessen, die bei diesen Kollisionen herausgeschleudert werden. Die "Kamera" muss dabei 40 Millionen Bilder pro Sekunde aufzeichnen. (Axel Urbanski) / (rh [4])


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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.uni-goettingen.de
[2] http://physik2.uni-goettingen.de
[3] http://en.wikipedia.org/wiki/ATLAS_experiment
[4] mailto:rh@ix.de