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iX Magazin

Hypervisor: Citrix erweitert mit dem SP1 den XenServer 6.5

Auf seiner Kundenmesse Synergy hat Citrix das erste Service Pack für den XenServer 6.5 vorgestellt. Updates gibt es bei der GPU-Virtualisierung und der Unterstützung von Docker-Containern.

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Nachdem Citrix vor vier Monaten XenServer 6.5 veröffentlicht hatte, stellt das Unternehmen auf seiner jährlich stattfindenden Kundenmesse Synergy nun das erste Service Pack für den als freie Software – mit optionalem kommerziellen Support – verfügbaren Hypervisor vor.

XenServer 6.5 SP1 soll die Stärken des Hypervisors weiter ausbauen. Diese liegen vor allem in der GPU-Virtualisierung, die Citrix als erster Hersteller und ein Jahr vor dem Konkurrenten VMware vorgestellt hatte. Nun haben die Entwickler das Durchreichen von Nvidia GPUs in Linux VMs ermöglicht. Wer aus Kostengründen auf GPU-Erweiterungskarten verzichten möchte, kann mit Intels Graphics Virtualization Technology in der Geschmacksrichtung "direct" (GVT-d) die serverseitig verbaute GPU ohne Zusatzkosten in virtuelle Maschinen mit Windows durchreichen.

Dem aktuellen Hype um die Technik folgend, führt das Update den Betrieb von Docker-Containern ein. Über die GUI des XenServers erhält der Administrator dank einer UI-Integration direkten Einblick in die laufenden Docker-Prozesse in einer VM, und kann ihre Konfiguration und die CPU Auslastung der einzelnen Prozesse von außen einsehen.

Zusätzlich unterstützt Citrix mit dem Release CoreOS als Gastbetriebssystem sowie Windows 10 (Tech Preview). Außerdem wurde die Anzahl der gleichzeitig betreibbaren VMs auf 1000 pro XenServer System erhöht. (Jens Söldner) / (fo)