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IAA 2011: DFKI präsentiert Projekt “automotiveHMI“

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Auf der IAA-PKW in Halle 4.1 (A13) präsentiert das deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sein Anfang des Jahres gestartetes Projekt zur Verbesserung des Human Machine Interface (HMI) im Automotive-Bereich "automotiveHMI". Das DFKI will den Prozess zur Entwicklung von Benutzungsschnittstellen im Automobilbereich verbessern. Das betrifft vor allem die deutsche Hersteller- und Zulieferindustrie des Automobilbaus in den sogenannten Hidden Technologies, etwa Fahrerassistenz-, Kommunikations- und Infotainmentsysteme sowie neue Antriebskonzepte.

Der Ansatz, ausgehend von standardisierten Sprachen, Modellen und Schnittstellen, soll zu einer Effizienzsteigerung bei allen beteiligten Unternehmen führen – vom Automobilhersteller über den Zulieferer bis zum Hersteller der verwendeten Hard- und Softwarewerkzeuge. Mit der auf abstrakten Modellen beruhenden Beschreibung will das DFKI darüber hinaus das Zusammenspiel neuer, multimedialer und multimodaler Interaktionsformen beim Bedienen fördern. Die daraus entstehenden Bediensysteme könnten der deutschen Automobilindustrie einen zusätzlichen technischen Vorsprung gegenüber der internationalen Konkurrenz verschaffen.

(Bild: DFKI)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert das Projekt mit 3,5 Millionen Euro. Für die Laufzeit vom Januar 2011 bis zum Dezember 2013 ist ein Gesamtvolumen von 6,6 Millionen Euro veranschlagt. Zu den Partnern zählen: AUDI AG, comlet Verteilte Systeme GmbH, Continental Automotive, Daimler, Porsche, Elektrobit Automotive, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE), MAN Nutzfahrzeuge, Robert Bosch Car Multimedia, Verband der Automobilindustrie und VW.

In der verkürzten Ausstellungszeit vom 12. Bis 16. September wendet sich das Institut vor allem an die Presse und Fachbesucher. Die Fachbesuchertage gehen vom 15. bis zum 16., die Publikumstage beginnen am 17. und enden am 23. September. (rh)

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