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IANA vergibt noch einmal /12er-IPv4-Adressblock

Aus dem Fundus frei gewordener IPv4-Adressen hat der IP-Registrator noch einmal rund eine Million IPv4-Adressen an das Asia Pacific Network Information Centre vergeben.

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Eigentlich werden von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA), der weltweiten Verwaltungsorganisation für IP-Adressen, seit 2011 keine IPv4-Adressen mehr vergeben. Das machte IPv4-Adressen bereits zu einem raren Gut und gelegentlich sogar kostenpflichtig.

Doch am heutigen Donnerstag wurde dem für die asiatische Region zuständigen Adress-Registrator, dem Asia Pacific Network Information Centre (APNIC), zum zweiten Mal ein /12er-Adressblock zugeteilt. Die Adressen stammen aus dem Recovery Pool, in dem zum Beispiel an die IANA zurückgegebene IPv4-Adressen gesammelt werden

Endkunden im APNIC-Zuständigkeitsbereich können ab sofort aus dem Bereich 45.112.0.0/12 die Zuteilung von Adressraum beantragen, mindestens /24er-, höchstens /21-er-Netze. IANA und APNIC weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Vergabe dieser 1.048.576 IPv4-Adressen um eine besondere Maßnahme handele und man sich nicht darauf verlassen solle, dass weitere IPv4-Blöcke zur Verfügung ständen. (js)