IBM Security: Hacker stahlen 2019 8.5 Milliarden Datensätze

Mangelnde IT-Sicherheit führt zu Rekord-Datenverlusten, berichtet IBM in einer aktuellen Studie.

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(Bild: deepadesigns/Shutterstock.com)

Von
  • Markus Feilner

Der aktuelle IBM X-Force Threat Intelligence Index 2020 von IBM Security berichtet von einer deutlichen Zunahme der Anzahl der gestohlenen Datensätze 2019.

Dem Bericht zufolge sind im letzten Jahr aus falsch konfigurierten Systemen 8,5 Milliarden Datensätze entwendet worden, 85% lassen sich auf Fehlkonfigurationen von Servern und Clouds zurückführen, die Anzahl der Cyberattacken auf operative Systeme stieg 2019 um 2000%.

Für den Einbruch dienen Hackern überwiegend gestohlene Passworte und bekannte Softwareschwachstellen. Microsoft sei dabei das bevorzugte Ziel, wobei mittlerweile fast ein Drittel der Angriffe über Scans und Exploits erfolgten.

Als großes Problem macht IBM Security immer noch schwache Passwörter und mangelnde Passworthygiene. Viele Anwender verwendeten immer noch ein meist leicht erratbares Passwort für mehrere, oft alle Dienste. Das hilft den Angreifern in fast einem Drittel aller Fälle als Einfallstor.

IBM zufolge liegen die Angriffsziele der Hacker meist in den USA und China, Europa rangiert auf dem dritten Platz. (mfe)