Menü

IBM-Studie: KI in deutschen Unternehmen auf dem Vormarsch

Unternehmen ist es wichtig, dass die Ergebnissen von KI-Algorithmen fair, zuverlässig und nachvollziehbar sind.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 31 Beiträge
Von

Sieben von zehn deutschen Unternehmen setzen laut einer IBM-Studie bereits KI-Lösungen ein (33 Prozent) oder evaluieren den Einsatz von KI (37 Prozent). Damit folgt Deutschland dem globalen Trend: Weltweit liegen die entsprechenden Werte bei 34 und 39 Prozent. Große Unternehmen sind dabei vorneweg: 45 Prozent der Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern weltweit nutzen bereits KI-Lösungen. 22 Prozent der Unternehmen planen derzeit keinen KI-Einsatz.

Das Spektrum der eingesetzten KI-Software ist groß: Es werden gleichermaßen KI-Anwendungen von der Stange genutzt wie auch spezifische Anwendungen entwickelt. Die wichtigsten Einsatzbereiche sind Datensicherheit, die Automatisierung von Prozessen, virtuelle Assistenten und Chatbots, die Optimierung von Geschäftsprozessen sowie die Analyse von IoT-Daten. Hindernisse beim KI-Einsatz sieht man bei fehlendem Know-how (37 Prozent), hoher Komplexität der Daten und Datensilos sowie in einem Mangel an Werkzeugen zur Entwicklung von KI-Modellen.

Die befragten Unternehmen wollen in den nächsten 12 Monaten gleichermaßen in komplett selbst entwickelte Anwendungen wie in eingekaufte Standardsoftware und fertige Werkzeuge zur Implementierung eigener Modelle investieren. Drei Viertel der Unternehmen ist es wichtig, dass sie darauf vertrauen können, dass die KI-Ergebnisse fair, sicher und zuverlässig sind – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Für 92 Prozent der Unternehmen, die KI bereits einsetzen, ist die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse von KI-Algorithmen wichtig.

Befragt wurden im Oktober 2019 gut 4500 Entscheider in den USA, China und der europäischen Union, davon rund 500 in Deutschland. Jeweils rund ein Drittel arbeitet in großen Firmen mit mehr als 1000, 250 bis 1000 und unter 250 Mitarbeitern. (odi)