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IBM setzt auf Linux-Software für Power-Systeme

Die Innovationszentren von IBM sollen verstärkt Entwickler von Linux-Anwendungen für die Power-Prozessorarchitektur unterstützen. Dazu sollen sie ihr Angebot ausbauen und mehr Partner einbeziehen.

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IBM hat angekündigt, Entwickler von Linux-Anwendungen für Power-Systeme stärker zu unterstützen. Dafür sollen die weltweit verteilten Innovationszentren des Unternehmens mehr Dienstleistungen anbieten und zu diesem Zweck auf eine größere Zahl von Partnern zurückgreifen. Der Schwerpunkt soll dabei auf der Entwicklung von Mobile- und Cloud-Anwendungen liegen. Kunden, Entwickler und Business-Partner können die Zentren persönlich aufsuchen oder online auf deren jeweils unterschiedliche Ressourcen zugreifen, um sich Unterstützung für ihr Softwareprojekt zu holen.

Das IBM Power Systems Linux Center im französischen Montpellier.

(Bild: IBM)

Die IBM-Innovationszentren bieten beispielsweise Linux-Workshops zur Anwendungsoptimierung oder Migration auf Power-Systeme an. Sie vermitteln Kontakt zu Spezialisten für Linux oder IBM-Hard- und Software. Zudem bieten sie Unterstützung bei der Vermarktung von Kunden-Produkten für die Power-Architektur an. Im letzten Jahr hatte IBM etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Linux und Open-Source-Software rund um die Power-Systeme investiert und fünf neue Power Systems Center eröffnet.

Systeme mit der neuesten Generation der Power-Prozessoren – POWER8 – wurden erst kürzlich vorgestellt. IBM empfiehlt seine Prozessorfamilie insbesondere für Big-Data-Anwendungen und setzt sich mit der OpenPOWER-Foundation für die Förderung dieser Architektur ein. (tiw)