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iX Magazin

IBM stellt neue Low-Cost-Server der OpenPOWER-Familie vor

Mit drei Linux-Servern eröffnet IBM den Reigen der Serie Power Systems LC. Die 1- oder 2-Sockel-Maschinen entstammen der OpenPOWER-Schmiede und sollen beim High Performance und beim kommerziellen Computing für die POWER-Architektur Boden zurückgewinnen.

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Noch in diesem Jahr will IBM drei erste Linux-Server der neuen Low-Cost-Server-Serie Power Systems LC mit POWER8-Prozessoren auf den Markt bringen. Die drei 2-U-Systeme hat Big Blue in Zusammerarbeit mit Partnern in der 2013 gegründeten OpenPOWER-Foundation entwickelt.

Das kleinste System S812LC für kommerzielles Computing besitzt einen Sockel für POWER8-CPUs mit 8 oder 10 Kernen, 1 TByte Arbeitsspeicher – so man alle 32 RDIMM-Slots mit 32-GByte-Modulen bestückt – und maximal 14 Festplatten, 12 davon hot-swappable. Bei voller RAM-Bestückung soll das System einen Speicherdurchsatz von 115 GByte/s erreichen. Basis bildet das Habanero-Mainboard für POWER-Systeme von Tyan. Es bietet 4 PCIe-Slots der Generation 3, davon einen mit 16 Kanälen und drei mit 8 Kanälen. Das Linux-System ist für Memory- und Storage-lastige Workloads wie Apache Spark und Hadoop konzipiert.

Die beiden anderen Server der LC-Reihe hat Big Blue mit zwei Sockeln – und demselben Namen – versehen. Die Modelle Power System S822LC für kommerzielles und High-Performance-Computing kommen daher auf maximal 20 Kerne und einen Speicherdurchsatz von 230 GByte/s, so alle RDIMM-Slots bestückt sind. Auch hier darf es 1 TByte RAM sein. Das Modell S822LC für High-Performance-Computing bringt zusätzlich zwei von Nvidias GPU-Beschleunigern Tesla K80 mit.

Als Betriebssystem sieht IBM Ubuntu oder Red Hat 7 Little Endian vor, wahlweise mit oder ohne PowerKVM.

[Update, 8.10.2015, 16:50]

Geplant ist ebenfalls eine Unterstützung für SUSE Linux Enterprise Server 12. Einen Termin dafür konnte IBM aber noch nicht nennen. (sun)