ITU verabschiedet Standard für die Kommunikation zwischen medizinischen Geräten

Auf Betreiben eines 200 Mitglieder starken Industriekonsortiums ist der Standard ITU-T H.810 zur Vereinheitlichung der Netzwerkkommunikation zwischen medizinischen Geräten entstanden.

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Auf Initiative der Continua Health Alliance, zu deren rund 200 Mitgliedern auch bekannte IT-Schwergewichte wie Cisco, IBM, Intel und Oracle zählen, hat die ITU (Internationale Fernmeldeunion) den Standard ITU-T H.810 verabschiedet. Dabei handelt es sich um Vorgaben zur Vereinheitlichung der Kommunikation zwischen medizinischen Geräten, die bislang in den "Interoperability design guidelines for personal health systems" der Continua Health Alliance definiert waren.

Durch den neuen Standard soll der Datenaustausch etwa zwischen Blutdruckmessgeräten, elektronischen Waagen und Fitness-Trackern mit drahtlosen Schnittstellen vereinheitlicht werden. Der Standard beschreibt fünf Interfaces, die die derzeit benutzten WAN-, LAN- und WPAN-Schnittstellen integrieren. Von der Vereinheitlichung erhofft man sich wie üblich Möglichkeiten der Kostensenkung in Entwicklung und Produktion und damit einhergehend eine größere Produktvielfalt für die Kunden.

Im nächsten Schritt will die Continua Health Alliance der entsprechenden ITU-Arbeitsgruppe Testspezifikationen vorschlagen, um die Standardkonformität von Geräten feststellen zu können. (js)