Icinga für Windows 1.0: Windows-Monitoring über die PowerShell

Mit einem neuen Modul lassen sich nun auch Windows-Systeme mit Icinga überwachen. Hierfür genügt eine Standardinstallation mit der PowerShell.

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Windows-7-Aus
Von
  • Moritz Förster

Für Windows hat Icinga Version 1.0 seiner Monitoring-Software veröffentlicht. Das Modul teilt sich in zwei Pakete auf: Das PowerShell Framework ist dafür zuständig, die Informationen zusammenzutragen und aufzubereiten, während die PowerShell Plugins die eigentlichen Daten des Windows-Systems sammeln. Unter der Haube basiert die Software auf der Icinga-2-Architektur.

Ab Werk sind bereits viele Plugins enthalten, Entwickler können jedoch ebenfalls eigene Plugins schreiben. Icinga betont im zugehörigen Blogeintrag, dass die Software ausschließlich Standard-Komponenten des Betriebssystems voraussetzt – mindestens Windows 7 oder Server 2008 R2 sowie PowerShell 4.x oder eine neuere Version.

Icinga für Windows 1.0 umfasst über 200 Cmdlets für die PowerShell. Die passenden Module will der Entwickler in den nächsten Tagen ebenfalls in Microsofts PowerShell Gallery bereitstellen. Pläne für die nächsten Releases stehen bereits fest: Administratoren sollen künftig das Active Directory, Exchange und Hyper-V mit Icinga im Blick behalten können.

Als freie Software erscheint Icinga unter Open-Source-Lizenzen: das PowerShell Framework unter der MIT-Lizenz und die PowerShell Plugins unter der GPLv2. (fo)