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Intel entwickelt System zum Verschlüsseln von Zahlungen

Damit sich der Einzelhändler mehr auf die Kunden und weniger auf die Technik an der Kasse konzentrieren kann, hat Intel ein System zum sicheren Bezahlen vorgestellt. Kostspielige Updates der Hardware will das Unternehmen vermeiden.

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Mit einem neuen System namens Data Protection Technology for Transactions zum Verschlüsseln des gesamten Zahlungsvorgangs richtet sich Intel an die Kassen des Einzelhandels. Die Umgebung soll alle persönlichen Daten des Kunden zwischen dem Bezahlvorgang und dem Endpunkt der Transaktion absichern. Dabei kommt eine Software zum Einsatz, den der Konzern in Zusammenarbeit mit NCR – die bereits Kassenautomaten fertigen – entwickelt.

Setzt der Handel das System ein, muss er jedoch nicht seinen Zahlungsprozess umstellen: Es soll zu EMV (Europay, MasterCard, Visa), zur Kreditkartenautorisierung und anderen Datenschutzmaßnahmen kompatibel bleiben. Auch die Hardware muss der Anwender nicht aktualisieren, solange er bereits Intels Core-Prozessoren ab der zweiten Generation einsetzt.

Die Software liegt dabei im Bereich für erweiterte Sicherheit des Chipsatzes und wird auch von dort ausgeführt. So sollen sich die Einzelhändler stärker auf den Kunden und nicht die Technik konzentrieren können. Intel sieht ebenfalls einen Einsatz des Systems auf Flughäfen oder in Ausweisautomaten vor. Der Client-Bestandteil ist bereits verfügbar, der Rest des Systems soll in der ersten Hälfte 2015 folgen. (fo)