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Intranator: Small-Business-Server auf Linux-Basis mit Active-Sync-Support

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Der Intranator Business Server 6.1 beherrscht jetzt auch ActiveSync.

(Bild: Intra2Net AG)

Die Tübinger Intra2net AG hat von ihrem auf Open-Source-Komponenten basierenden Intranator Business Server die Version 6.1 veröffentlicht. Das Rund-um-glücklich-Paket für kleine Unternehmen deckt alle Einsatzszenarien rund um Internet-Security, E-Mail und Groupware ab. Der auf einem selbst entwickelten, von Red Hat abgeleiteten Kernel und eigens gepflegten RPM-Repositories basierende Linux-Server ist für Unternehmen mit fünf bis 50 Anwendern optimiert und als Software-, Hardware- oder virtuelle Appliance erhältlich. Der Zugriff auf die auf dem Horde-Framework (Horde, Turba, Nag, Mnemo und Kronolith mit Speicher-Backend für das Kolab-XML-Format) aufsetzenden Groupware-Komponenten erfolgt über einen ebenfalls selbst entwickelten MAPI-Connector. So lassen sich neben dem modernen Web-Client alle Outook-Versionen einschließlich Outlook 2013 als Clients verwenden.

In die jetzt veröffentlichte Version 6.1 des Intranator Business Server integrierten die Entwickler die drahtlose Datensynchronisation für mobile Endgeräte via ActiveSync. Nutzer können so E-Mails, Kalender und Kontakte automatisch zwischen dem Groupware-Server und ihrem Smartphone abgleichen. Die von Intra2net verwendete Push-Technologie basiert auf einer Open-Source-Implementierung von ActiveSync 14.1. Als weitere Neuerungen der Version 6.1 nennt Intra2net Verbesserungen bei der Anbindung von Outlook 2013 und eine deutlich komfortableren Konfiguration. Innerhalb eines E-Mail-Profils lassen sich jetzt mehrere Konten von unterschiedlichen Servern über separate Datendateien verwalten. Ferner synchronisiert der Client zusätzlich Outlook-Kontaktgruppen.

Wie bisher staffeln sich die Preise nach der Anzahl verwendeter Clients, etwa 480 Euro/Jahr in der Version 10 bis 24 Nutzer. Die kleinste erst im Mai diesen Jahres aktualisierte Intranator Appliance Eco kostet 490 Euro. (Thomas Drilling) / (avr)