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Kontrolle über Flash-Cookies in Chrome 12 Beta

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"Vier Funktionen mehr, eine weniger" bietet die jetzt veröffentlichte Beta-Version von Googles freiem Web-Browser. Der zukünftige "Chrome 12" verlagert die Ausführung von CSS-3D-Transformationen in die Hardware, was sie deutlich beschleunigen dürfte. Ein zweiter Schwerpunkt der Entwicklung sind mehr Sicherheit und ein verbesserter Schutz der Privatsphäre.

Derselbe Algorithmus, der bislang schon beim Besuch von Phishing- und Malware-Sites warnte, soll jetzt beim Herunterladen möglicherweise bösartiger Software eingreifen. Google betont dazu in seinem Weblog, dass das Unternehmen dazu weder die besuchten Websites noch die heruntergeladenen Dateien kennen müsse. Als dritte Neuerung enthält der Browser eine Einstellung zum Löschen der sogenannten Flash Cookies (Flash Local Shared Objects) beim Beenden. Bislang war dazu der Besuch einer Adobe-Webseite nötig. Update: Das Löschen wird jedoch erst mit zukünftigen Versionenen des Flash-Player funktionieren, da die dafür nötige ClearSiteData-API erst in Version 10.3 eingebaut wird. Erleichterungen für Sehbehinderte und Blinde soll viertens die jetzt eingebaute "vorläufige Unterstützung" für Screenreader bringen. Nutzbar werden laut Google unter anderem JAWS, NVDA und Apples VoiceOver.

Endgültig weggefallen ist das Gears-Plug-in. Google hatte bereits im März angekündigt, in Zukunft auf diese Technik zu verzichten, da HTML 5 jetzt die bislang von ihr bereitgestellten Funktionen biete. (ck)