Leitlinien zu Heimarbeit und Datenschutz veröffentlicht

Plötzlich Heimarbeit und niemand kümmert sich dabei um Datenschutz. Das Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hilft weiter.

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(Bild: Shutterstock/Andrey_Popov)

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Wann immer es geht, schicken Unternehmen und Behörden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den bekannte Gründen ins Homeoffice. Aber auf was muss man achten, um auch zu Hause die Datenschutzanforderungen zu erfüllen?

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, berichtet von zahlreichen Anfragen zum Homeoffice. Für viele Unternehmen und Behörden war das bisher ein Randthema und nur in Ausnahmefällen zugelassen. Denn tief sitzt die Angst des Führungspersonals vor dem Verlust an Kontrolle über die Angestellten. Nun müssen plötzlich alle für die häusliche Arbeit Geeigneten und die Unternehmen improvisieren, um den Betrieb am Laufen zu halten.

Wer schon über die technische Ausstattung und die organisatorischen Anweisungen für das Homeoffice verfügt, muss in der Regel nicht viel anpassen. Für alle anderen stellen sich nun aber zahlreiche Fragen. Denn die Heimwerker und Heimwerkerinnen müssen einiges beachten, damit ihr heimisches Büro nicht zu einem Datenschutzrisiko wird. Daher das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) wichtige Regeln und Maßnahmen für das Arbeiten zu Hause veröffentlicht. Sonderinformationen zum Datenschutz in Sachen Corona gibt es ebenfalls. (jd)