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LibreOffice im Browser

Bereits 2011 gab es erste Versuche, nun hat die Document Foundation eine Browser-Ausgabe von LibreOffice angekündigt. Neben einer gehosteten Variante sollen Nutzer das Projekt auch auf ihren eigenen Servern bereitstellen können.

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iX Magazin
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Bislang sah es bei freien Alternativen zu Online-Office-Plattformen wie Googles Docs oder Microsofts Office 365 mager aus, nun hat die Document Foundation bekannt gegeben, an einer Browser-Variante von LibreOffice zu arbeiten. Das Projekt fußt auf einer Partnerschaft mit Collabora und Icewarp, die die Umgebung gemeinsam mit der Community entwickeln wollen.

Schon kurz nach dem Start von LibreOffice 2011 startete ein Projekt zu einer Online-Ausgabe, es erhielt den Namen LibreOffice Online, kurz LOOL. Die Anwendungen verwenden für die grafische Oberfläche des Clients HTML5 und JavaScript. Primär sollen die Anwendungen im Open Document Format (ODF) speichern, womit Nutzern eine freie Alternative zu proprietären Formaten zur Verfügung steht.

Insgesamt planen die Entwickler, einen zum Android Editor vergleichbaren Funktionsumfang zu erreichen. So bleibt die Desktop-Version am umfangreichsten. Wer direkt auf die Umgebung zugreifen will, soll eine bei der Document Foundation gehostete Variante nutzen können. Alternativ lässt sich LOOL jedoch genauso auf dem eigenen GNU/Linux-Server bereitstellen.

Nach den aktuellen Plänen des Projekt können Anwender Anfang 2016 mit einer ersten Version rechnen. (fo)