Lightmeter: Neues Monitoring-Werkzeug für den E-Mail-Server

Mit Lightmeter verspricht ein weiteres Monitoring-Tool, die Masse der nicht zugestellten E-Mails zu reduzieren. Es richtet sich an Postfix-Server.

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(Bild: Lightmeter)

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Mit Lightmeter erscheint ein neues Monitoring-Werkzeug, mit dem der Administrator seine E-Mail-Server im Blick behalten soll. Der gleichnamige Entwickler aus Berlin stellt die Software unter die Open-Source-Lizenz AGPLv3, die nun vorgestellte Tech Preview können Nutzer von GitLab oder als fertiges Image vom Docker Hub beziehen.

Lightmeter richtet sich an Server mit Postfix als Mail Transfer Agent, was gegenwärtig laut der Pressemeldung auf lightmeter.io 35 bis 40 Prozent des Markts umfasst. Zum Start soll die Software die erfolgreich versendeten und nicht zustellbaren Nachrichten sowie die Leistung der eigenen Domain und der des Empfängers überwachen.

Anschließend bereitet die Software die gesammelten Daten grafisch auf. Lightmeter plant, künftig mehr Fehler erkennen zu wollen und darüber hinaus Schritte zur Behebung dieser vorschlagen zu wollen. Ziel sei es, die Arbeit des E-Mail-Administrators zu vereinfachen, damit mehr E-Mails ihren Bestimmungsort erreichen würden – denn derzeit kämen 20 Prozent aller Nachrichten nicht an.

Auf dem Markt konkurriert Lightmeter mit vielen unterschiedlichen Anbietern: G-LockApps zum Beispiel hat sich ebenfalls eine höhere Quote erfolgreich versendeter E-Mails auf die Fahnen geschrieben. Tools wie Return Path oder MailMonitor versprechen hingegen, den genauen Weg einer Nachricht bis zu ihrem endgültigen Bestimmungsort verfolgen zu können.

Weitere Entwickler wie SendForensics und GreenArrow richten sich ans E-Commerce und die Werbeabteilung, deren E-Mails nicht im Spam-Ordner der Kunden landen sollen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Cloud-Applikationen. Hinzu kommt klassische Software wie PRTG, Nagios, ManageEngine oder SolarWinds, die die Leistung des E-Mail-Servers selbst im Blick behält.

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(fo)