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Locked Shields: Crimsonia greift NATO-Mitglied Berylia an

Beim diesjährigen Locked Shields spielten 24 Teilnehmer einen IT-Angriff des Landes Crimsonia auf Berylia durch. Es handelt sich um die größte Blue-Teams-Übung.

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Schon länger ist im NATO-Mitglied Berylia eine Untergrundorganisation tätig, die einen Regierungswechsel herbeiführen will. Während einer Naturkatastrophe kollabiert die Infrastruktur und Proteste destabilisieren das Land. Dahinter steckt der Nachbar Berylias: Crimsonia. Schnell schickt die NATO ein Rapid Reaction Team, das die Infrastruktur wiederherstellen soll. Doch Crimsonia hat die notwendigen IT-Systeme infiltriert, sie abzuschalten kommt nicht in Frage. Im Wettlauf mit dem Gegner muss das Team die Systeme wieder online bringen und gleichzeitig neue Angriffe abwehren.

Berylia und Crimsonia existieren in Wirklichkeit natürlich nicht, vielmehr dienten sie den Teilnehmern der Abwehrübung Locked Shields als Szenario. Genauer handelt es sich um eine Übung für Blue Teams, die simulierte Angriffe abwehren sollen und sich so auf den Ernstfall vorbereiten. Sie stellen also das Gegenstück zu Red Teams dar, die IT-Systeme angreifen und so Schwachstellen aufdecken sollen. Bei Locked Shields handelt es sich um die weltweit größte Blue-Teams-Übung, an der vor allem das Militär beteiligt ist. Allerdings bekommt es Unterstützung durch Regierungsbehörden und private Experten.

Wie die Übung Locked Shields 2019 ablief, wie Red Teams gegen Blue Teams antreten und wie Privatwirtschaft und Regierung bei der IT-Sicherheit zusammenarbeiten, erfahren Interessierte in der aktuellen iX 7/2019.

Siehe dazu auch:

(fo)