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Low Code: Brauchen wir bald keine Programmierer mehr?

Modellierungs- und Design-Tools sollen mal wieder das Programmieren abschaffen. Diesmal scheint die Zeit reif, denn das Geschäft mit Low Code wächst rasant.

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Der Wunsch, schneller und einfacher Software zu entwickeln, entstand schon in der Frühzeit der Computerei. Allen Versuchen, das Programmieren weitgehend zu vermeiden, war jedoch kein nachhaltiger Erfolg beschieden. Den Werkzeugen mangelte es allenthalben an Flexibilität und das Portieren von Programmen war oft unmöglich.

Diese Begrenzungen scheint man nun durch bessere Schnittstellen und mehr Rechenleistung in den Griff zu bekommen: Mit einem großen Angebot an Low-Code-Plattformen reagieren Anbieter auf das wachsende Bedürfnis nach größerer Produktivität und Flexibilität im Entwicklungsprozess. Gartner beobachtet schon über 200 Angebote, wie Achim Born in der aktuellen iX 8/2019 erklärt.

Unter der Flagge "Low Code" segeln nun Werkzeuge, die ein Aspekt eint: Sie sollen das händische Kodieren durch visuelle Editoren, Point-&-Click-Baukästen sowie diverse Automatisierungsfunktionen ersetzen und damit die Einstiegshürde für Programmierer deutlich senken. Low Code vereint diverse Entwicklungskonzepte und kommt in verschiedenen Anwendungsszenarien zum Einsatz.

Die Tool-Umgebungen haben ihre Wurzeln zum Beispiel in der Portal-, Datenbank- oder Workflowtechnik, was man ihnen in der Regel auch noch ansieht. Der Markt ist in Bewegung, es entsteht gerade eine neue Kategorie von Entwicklungsumgebungen. Viele der Tools mit unterschiedlicher Herkunft gibt es schon länger, sie erhalten lediglich zusätzliche Low-Code-Fähigkeiten.

Eine Übersicht der wichtigsten Angebote und ihrer Funktionen finden Interessierte im Artikel.

Siehe dazu auch:

(fo)