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Marktforscher: 3D-Drucker fertigen vor allem Prototypen

In einer Umfrage geben etwa ein Viertel der Industrieunternehmen an, 3D-Drucker vor allem für das Anfertigen von Prototypen zu verwenden. Ein Drittel plant nicht, solche Geräte anzuschaffen.

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Bei einer Umfrage unter über 100 Industrieunternehmen haben PricewaterhouseCoopers (PwC) festgestellt, dass zwei Drittel der Befragten bereits 3D-Drucker besitzen. Ein Drittel plant überhaupt nicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Großteil der Firmen, die bereits ein Gerät bei sich stehen haben, ist sich jedoch noch nicht sicher, wozu sie es benutzen wollen: 28,9 Prozent experimentieren noch, um eine mögliche Verwendung zu finden.

Umfrage unter 100 Industrieunternehmen zum Einsatz von 3D-Druckern

(Bild: PwC)

Etwa ein Viertel der Unternehmen (24,6 Prozent) haben sich hingegen schon festgelegt und fertigen Prototypen an, die später mit herkömmlichen Methoden als fertige Produkte das Licht der Welt erblicken. 9,6 Prozent verwenden die Technik ebenfalls in der Endproduktion, jedoch nur 0,9 Prozent ausschließlich dort. Ein kleiner Anteil (2,6 Prozent) produziert mit 3D-Druckern Artikel, die sie mit klassischen Verfahren nicht hätten erstellen können.

PwC wagt ebenfalls einen Blick in die Zukunft der Technik und schätzt, dass 3D-Drucker vor allem schneller und automatisierter arbeiten werden. Auch sollten sie gleichzeitig mit mehr Materialien umgehen können. Die Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Hürden beim Fertigen vollständiger Systeme noch immer hoch seien. (fo)