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Marktforscher: Umsatz mit HPC-Servern sinkt

Vor allem das Segment der teuren Supercomputer musste im ersten Quartal 2014 einen starken Rückgang des Umsatzes hinnehmen, während preiswerte Systeme zulegten.

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Weltweit ist im ersten Quartal 2014 der Umsatz mit HPC-Servern (High Performance Computing) um 9,6 Prozent gesunken, laut IDC (International Data Corporation) betrug der Erlös 2,3 Milliarden US-Dollar. 2013 lag er im gleichen Zeitraum noch bei 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der ausgelieferten Einheiten wuchs hingegen leicht um 0,4 Prozent auf 33.577 Systeme im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders schwer hat es die Kategorie der Supercomputer – ab 500.000 US-Dollar pro System – getroffen, der Umsatz fiel um 32,7 Prozent. Die Marktforscher erwarten hier für den Rest des Jahres 2014 ein leichtes Wachstum, bis 2018 soll der Markt wieder anziehen. Bei HPC-Servern im Segment von 250.000 bis 499.000 US-Dollar (Division) gab es einen leichten Rückgang des Umsatzes um 2,6 Prozent.

Vor allem die vergleichsweise preiswerten Systeme konnten zulegen: Der Umsatz mit HPC-Servern im Bereich von 100.000 bis 249.000 US-Dollar (Department) nahm um 0,6 Prozent zu. Deutlich stärker wuchs das Workgroup-Segment, Systeme unter 100.000 US-Dollar kamen auf ein Plus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Größter Anbieter ist HP mit einem Marktanteil von 35 Prozent, gefolgt von IBM mit 23,1 Prozent und Dell mit 17,2 Prozent. Das stärkste Wachstum erreichte hingegen NEC mit 87,3 Prozent, vor allem durch Gewinne im Supercomputer-Segment. Das Wachstum für Sugan (14,9 Prozent) und Dell (8,5 Prozent) entstammt den preiswerteren Systemen. (fo)