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Microsoft Windows Server 2019 mit neuem Monitoring

Windows Server 2019 und Exchange Server 2019 bringen Neuerungen vor allem für große Rechenzentren. Sie sollen noch im Oktober verfügbar sein.

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Microsoft Windows Server 2019 mit neuem Monitoring

Auf seiner Hausmesse Ignite hat Microsoft vergangene Woche die anstehenden 2019er-Versionen von Windows Server und Exchange Server gezeigt. Microsoft bietet den Windows Server wie die Vorversion in einer Datacenter-, einer Standard- und einer Essentials-Variante an. Die ersten beiden lassen sich ohne (Nano, Core) oder mit GUI (Desktop Experience) installieren. Der Exchange Server 2019 lässt sich nun auch auf Windows Server Core installieren – bislang war dazu die GUI-Version nötig.

Die wesentlichen Neuerungen im Windows Server konzentrieren sich auf Funktionen für Rechenzentren. System Insights ist eine neue Monitoring- und Analyse-Software, die auch Voraussagen zu Stabilität und Leistung des Systems trifft. Das neue Windows Admin Center läuft im Browser und soll die zentrale Anlaufstelle zur Systemverwaltung werden, bietet derzeit aber nur Zugriff auf einen kleinen Teil der Servereinstellungen.

Verbesserungen gibt es beim Containerbetrieb: Dank Windows Subsystem for Linux (WSL) lassen sich nun Container mit Linux-Unterbau betreiben, ohne dazu eine Linux-VM starten zu müssen. Die Docker- und Kubernetes-Integration wurde verbessert, was letztlich verteilte Workloads zwischen einer lokalen Windows-Server-Installation und der Azure-Cloud erleichtern soll.

Einen ausführlichen Überblick über die Neuerungen in Windows Server 2019 gibt der Artikel Serverpflege – Windows Server 2019 und Exchange Server 2019 in der neuen iX 10/2019. (odi)