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Microsoft bringt neue Programmiersprache M

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Als Teil seines "Oslo" getauften neuen Software-Entwicklungsprodukts will Microsoft die deklarative Programmiersprache M etablieren. Sie soll Modelle in Textform beschreiben. M enthält Funktionen des XML-Dialekts XAML (Extended Application Markup Language), der in .Net 3.0 zum Erstellen neuer Anwendungen dient. XAML kommt unter anderem in der Webentwicklungsumgebung Expression zum Einsatz.

Zum Erstellen von M-Code will Microsoft in VisualStudio ein visuelles Modellierungswerkzeug namens Quadrant integrieren. Als Repository der Modelle kann ausschließlich der SQL Server aus demselben Haus verwendet werden. Ein bisschen portabel soll M jedoch sein: Dafür müssten nach Aussage von Robert Wahbe, Vicepresident der Connected Systems Division, lediglich Compiler auf der Zielplattform vorhanden sein. Außer M will Microsoft in Zukunft wieder UML (Unified Modelling Language) unterstützen, von dem es sich 2004 verabschiedet hatte.

Laut dem Register wird es eine erste Preview von Oslo auf Microsofts Professional Developers Conference Ende des Monats geben. Ein Termin für das fertige Produkt stehe jedoch noch nicht fest. (ck)