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Microsoft will Lizenzprogramme in Unternehmen vereinfachen

Microsoft will Lizenzprogramme in Unternehmen vereinfachen

Mit der Anhebung der Mindestnutzer-Zahl bei den Enterprise Agreements will Microsoft sein Geschäft mit Lizenzen vereinfachen. Mehr Kunden sollen künftig die flexibleren MPSA oder die Cloud-zentrischen CSP verwenden.

Mit einer grundlegenden Änderung will Microsoft sein Geschäft mit Lizenzen in Unternehmen vereinfachen, die Enterprise Agreements (EA) setzen künftig wenigstens 500 Nutzer oder Geräte voraus. Bisher lag die Untergrenze bei 250. Die EA sollen Produkte und Dienste von Microsoft in einem Vertrag zusammenfassen, damit professionelle Nutzer schnell und ohne großen Aufwand an benötigte Software kommen.

Die Änderung tritt ab dem 1. Juli 2016 in Kraft, neue Kunden will der Konzern dann für die Programme Microsoft Product & Services Agreement (MPSA) oder Cloud Solutions Provider (CSP) gewinnen. Während der erste Vertrag einen flexiblen Zugang zu Software und Diensten bieten soll, konzentriert sich der zweite auf das Auslagern der eigenen Infrastruktur. Microsoft gibt in einem Blogeintrag [1] an, dass beide Ansätze eher dem aktuellen Trend der IT zu hybriden Umgebungen und mehr Cloud entsprechen würden.

Wer bereits die EA verwendet und weniger als 500 Nutzer versorgt, kann bei Microsoft eine Verlängerung um 36 Monate beantragen. Institutionen aus dem öffentlichen Bereich oder SCE-Kunden (Server & Cloud Enrollment) sind von den Änderungen nicht betroffen. (fo [2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3089447

Links in diesem Artikel:
[1] http://blogs.technet.com/b/volume-licensing/archive/2016/02/01/another-step-in-licensing-transformation-new-policy-and-guidance-for-enterprise-agreement-customers.aspx
[2] mailto:fo@heise.de