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Mit dem Handy die Schulbank drücken

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Auf Kurs: Beim nächsten Stopp sich weiterbilden statt Zeit abzusitzen - eine Chance mit M-Learning

(Bild: FernUni Hagen)

Langeweile? Nervenaufreibende Wartezeiten? Solche Situationen könnten die Chance für Weiterbildung sein. Forscher an der FernUni Hagen koordinieren das am 1. Juni 2009 initiierte Projekt "Mobile-Learning – prozessorientiertes Informieren und Lernen in wechselnden Arbeitsumgebungen" und begleiten es wissenschaftlich. Dabei geht es darum zu erproben, wie sich mobile Geräte wie das Handy, das Smartphone oder PDAs, Net- und Notebooks unterwegs für elektronisch unterstützte Lernprozesse einsetzen lassen. Das Projekt ist am 5. Oktober 2009 online gegangen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Universität mit rund 350.000 Euro; insgesamt investiert das BMBF über eine Million Euro in das dreijährige Verbundprojekt , an dem unter anderem die Daimler AG, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), das Handylearn Projects H2H e.K. und die helpmaster.de GmbH mitwirken, .

Hauptziel ist es, den Weg vom E-Learning – das Lernen mit elektronischen Hilfsmitteln im Netz – zum mobilen Lernen (M-Learning ) weiterzuentwicklen. Dazu bedarf es entsprechend veränderter und weiterentwickelter Lehr- und Lernmethoden sowie passender didaktischer Konzepte, die vor allem Unterbrechungen und kurzfristige Lernphasen sowie den ständigen Ortswechsel berücksichtigen müssen. Zielgruppen sind in erster Linie Personenkreise, die unterwegs Wartezeiten ausfüllen müssen. Dazu zählen etwa Fernfahrer, die sich in Pausen beispielsweise zum Thema Sicherheit weiterbilden könnten. Dazu hat das Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGAG) bereit eine Broschüre (PDF) herausgegeben.

(rh)