Monitoring: In-Memory-DB soll Icinga auf Trab bringen

Durch Einsatz der In-Memory-Datenbank Redis soll Icinga DB 1.0 die viel genutzte Monitoring-Software Icinga 2 erheblich beschleunigen.

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Die Icinga-Entwickler haben den Release Candidate von Icinga DB 1.0 veröffentlicht, den Nachfolger von Icinga Data Output (IDO). IDO schreibt die von der Monitoring-Software gesammelten Daten in eine MySQL- oder PostgreSQL-Datenbank, aus der sie dann das Webfrontend entnimmt und darstellt. Inciga DB 1.0-RC1 schaltet nun die In-Memory-Datenbank Redis zwischen Monitoring und Datenbank.

Icinga DB nutzt die In-Memory-Datenbank Redis als schnellen Puffer für die gesammelten Daten.

(Bild: Icinga Blog)

Die neue Icinga-2-Version v2.12-RC1, laut den Machern bereits weitgehend fertig, schreibt die erfassten Daten nun nicht mehr direkt nach MySQL oder PostgreSQL, sondern in die In-Memory-Datenbank. Der neue Inciga DB Daemon analysiert die Daten in Redis und überträgt lediglich wichtige Änderungen in die dahinter geschaltete Datenbank. So wird sie von Schreiboperationen entlastet, was vor allem bei einem hohem Datenaufkommen einen erheblichen Performance-Sprung bringen soll.

Das mit Icinga DB neu vorgestellte Web-Modul kann die dargestellten Daten ebenfalls aus Redis entnehmen, nutzt aber vor allem die Daten in MySQL oder PostgreSQL. Es bietet gegenüber dem alten Monitoring-Modul diverse Neuerungen und Verbesserungen bei der Darstellung. Langfristig soll das Web-Modul es ersetzen, beide Programme lassen sich jedoch parallel nutzen.

Icinga DB 1.0-RC1 steht ebenso wie die zum Betrieb nötigen Versionen Icinga 2 2.12-RC1 und Icinga Web 2.8 zum Download bereit. Weitere Informationen und die Downloads liefert der Beitrag Releasing Icinga DB v1.0 RC1 - Icinga im Icinga-Blog. (odi)