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MozFest 2017: Festival für ein besseres Internet

Das Mozilla Festival bringt Programmierer, Hacker, Künstler und Aktivisten zusammen, die sich in vielfältigen Aktionen für ein "gesundes Internet" einsetzen.

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MozFest 2017: Festival für ein besseres Internet

Vom 27. bis 29. Oktober wollen sich fast 2000 Techniker, Hacker, Künstler und Aktivisten in London auf dem Mozilla Festival treffen, kurz MozFest. Beherrschendes Thema sind aktuelle Probleme der weltweiten Vernetzung durch das Internet: Ransomware, Provokateure und Fake-News, Massenüberwachung. Dem möchte Mozilla ein buntes Festival entgegensetzen, das die negativen Entwicklungen diskutiert und positive Trends fördert.

Die Themen der Keynote-Speaker reichen von Botnets bis Fake News, von Hacking bis digitalen Rechten. Dazu kommen zahlreiche Sessions in den Themenbereichen Datenschutz & Sicherheit, Digitale Teilhabe, Dezentralisierung, Digitale Bildung und Offenheit. Bereits ab dem 23. Oktober finden im MozFest House zahlreiche Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen von Webentwicklung bis zur MisinfoCon, von einem Krypto-Kolloquium bis zu Strategien zur Moderation von Foren statt.

Für Mark Surman, Executive Director von Mozilla, ist das Internet heute ein so grundlegender und selbstverständlicher Teil des alltäglichen Lebens, dass Störungen etwa durch Malware zu einer existenziellen Bedrohung werden. Dem steht die Bedeutung des Internets für weltweit vernetzte Communities und Open-Source-Projekte sowie für Künstler und Start-ups entgegen, die darüber einen globalen Markt erreichen können. Das MozFest soll helfen, ein "gesundes" Internet zu erhalten. (odi)