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Mozilla-Entwickler diskutieren weiter verkürzten Release-Zyklus

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Während einige Anwender noch damit hadern, dass alle sechs Wochen eine neue Version des freien Browsers Firefox erscheint, diskutieren die Entwickler bereits über eine weitere Beschleunigung. In einer Mailingliste geht es um die Frage, den Zyklus auf fünf Wochen oder eine kürzere Frist zu verkürzen.

Dort schlug Josh Aas vor, das beschleunigte Verfahren auszuprobieren: "Ich nehme an, es lässt sich nur durch Versuchen herausfinden, ob wir das schaffen. Wenn es nicht klappt, können wir immer noch zurückrudern." Widerspruch kam von Ron Hunter: Er verwies darauf, dass viele Anwender schon mit den jetzigen sechswöchigen Updates unzufrieden seien. "Wir sollten besser warten, bis sie überzeugt sind, dass nicht jedes Update ihre Erweiterungen, Themes und Plug-ins lahmlegt." Auch Add-On-Entwickler äußerten sich skeptisch bezüglich einer weiteren Beschleunigung des Release-Verfahrens.

Christian Legnitto, zuständig für die Release-Politik des Browsers, sprach sich jedoch für eine Verkürzung aus – allerdings erst, wenn das jetzige Verfahren hinreichend stabil funktioniert. Vor allem müsste eine weitere Beschleunigung rechtzeitig und klar angekündigt werden. Außerdem kündigt er weitere Erklärungen zu den Firefox-Release-Zyklen an: "Es gibt einige schmerzhafte Aspekte und Vorteile, die ich in den nächsten Wochen in Blog-Beiträgen und Videos erläutern werde. Bislang haben wir eine miese Kommunikationsarbeit geleistet. Das will ich ändern, da sie überwiegend meine Schuld war." (ck)