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iX Magazin

Mozilla Foundation sucht wieder Kontakt zu Unternehmen

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Alle sechs Wochen bringen die Firefox-Entwickler jetzt eine neue Version des freien Browsers heraus. Dieses Vorgehen stieß in einigen Unternehmen auf Kritik, da viele IT-Abteilungen diesem schnellen Versionswechsel nicht folgen können oder wollen. Sie befürchten, dass interne Anwendungen oder Add-ons nach einem Update nicht mehr laufen. Asa Dotzler, Community-Manager bei Mozilla, goss noch Öl ins Feuer, indem er Rücksichtnahme auf Firmenanwender für überflüssig erklärte – man solle sich lieber auf die zahlreichen privaten Nutzer statt auf die wenigen in Unternehmen konzentrieren.

Auf das Unbehagen reagiert die Mozilla Foundation nun mit der Wiederbelebung einer "Enterprise User Working Group". Sie war bereits 2007 einmal gegründet worden, dann aber nach nur drei Treffen eingeschlafen. Laut Selbstbeschreibung sollen dort Entwickler und IT-Mitarbeiter aus Unternehmen mit Firefox-Entwicklern über "Herausforderungen, Ideen und beste Verfahren beim Einsatz von Firefox im Unternehmen" diskutieren. Die Gruppe werde monatlich in Telefonkonferenzen zusammentreffen und ständig per Mailing-Liste kommunizieren. Einmal im Jahr soll es ein Forum geben. Erstes Thema der Diskussionen soll der Release-Zyklus sein. Interessenten können sich per Mail bei der Mozilla Foundation registrieren.
(ck)