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Mozilla nimmt Reader-Software Pocket in Webbrowser Firefox auf

Die Mozilla-Stiftung hat Firefox 38.0.5 freigegeben. In das außer der Reihe erscheinende Update fließt das bisher als Add-on erhältliche Pocket zum Zwischenspeichern von Inhalten für eine spätere Verwendung ein.

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Mozilla integriert "Pocket" in Firefox

(Bild: Mozilla)

Zunächst erst für Firefox 40 erwartet, hat es die bisher separate Erweiterung Pocket nun bereits in die 38-er Ausgabe des populären Webbrowsers geschafft. Pocket speichert Inhalte auf Wunsch zum späteren Anschauen, etwa wenn der Nutzer gerade keine Zeit oder keinen Zugriff auf ein geeignetes Wiedergabegerät hat. Von der Pocket-Integration erhofft sich Mozilla anscheinend, dass mehr Anwender des Browsers ein Firefox-Benutzerkonto anlegen.

Pocket speichert Inhalte plattform- und anwendungsübergreifend. Anwender können sie konsumieren, sobald ihnen mehr Zeit oder ein besser geeignetes Gerät zur Verfügung steht.

Zu den weiteren Neuerungen in Firefox 38.0.5 zählt, dass sich der vor einem halben Jahr mit Version 34 eingeführte WebRTC-Client "Hello" nun dafür eignet, die Inhalte von Anwendungsfenstern oder Browser-Tabs live miteinander auszutauschen – eine weitere Funktion, für die bisher Anwendungen Dritter wie Skype nötig waren. Auch ein Feature, das Anwendern der Android-Version bereits vertraut ist, hat es den Release Notes zufolge nun in die Desktop-Variante geschafft: die vereinfachte Leseansicht (Reader View), die noch so aufwendig gestaltete Webseiten so darstellt wie schlichte Manuskripte. (un)