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Mozillas neues Erweiterungs-SDK als Beta

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Da sie die bisherige Technik, Erweiterungen für Firefox und Thunderbird zu schreiben für zu aufwendig hielten, entschlossen sich die Mozilla-Entwickler im Mai letzten Jahres auf die klassischen Web-Verfahren HTML, CSS und JavaScript umzustellen. Jetzt liegt die erste Betaversion des als Jetpack gestarteten Add-on-SDK vor.

Es enthält zwar noch nicht alle geplanten APIs, doch die vorhandenen sollen hinreichend stabil sein. So gibt es in der Beta gegenüber der vorangehenden Version 0.9 denn auch wenige nach außen sichtbare Änderungen. Sie betreffen unter anderem die Integration in Electrolysis, das ähnlich wie bei anderen Browsern Tabs und Erweiterungen in jeweils eigenen Prozessen ausführt. Weitere Änderungen betreffen das Erzeugen und Zerstören von Objekten sowie die Event-Verarbeitung.

In einer Tabelle stellt der Mozilla-Entwickler Daniel Buchner die Erweiterungsschnittstellen von Firefox denen von Chrome und Safari gegenüber. Wenig überraschend liegt dabei der Firefox mit einer Abdeckung von fast 80 Prozent der Browser-Funktionen vorn, gefolgt von Chrome mit 70 Prozent. Safari stellt demzufolge Erweiterungen lediglich ein gutes Drittel seiner Funktionen per API zur Verfügung. (ck)