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Neue Chrome-Version zeigt Formeln und schließt Lücken

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Googles Browser Chrome ist in Version 24 erschienen, gleichzeitig kam der Nachfolger als Beta heraus. Als hinreichend stabil gilt nun die Implementierung der Auszeichnungssprache MathML, sodass Chrome in Webdokumenten enthaltene mathematische Formeln darstellen kann.

Anwender können Termine und Uhrzeiten aus einer Liste vorgegebener Werte auswählen, da date- und time-Elemente sich jetzt mit einer datalist verbinden lassen. Einige JavaScript-APIs haben ihren Herstellerpräfix verloren, so IndexedDB und die Schnittstelle Intl für lokalisierte Zahlen-, Währungs- und Datumsformate.

Chrome 24 schließt darüber hinaus 25 Sicherheitslücken; die meisten davon entdeckte das Tool AddressSanitizer. Für drei mit der Risikostufe "hoch" bewertete Fehler zahlte Google den Entdeckern insgesamt 6000 US-Dollar. In zwei Fällen handelt es sich um die Verwendung freigegebenen Speichers (CVE-2012-5145, CVE-2012-5147), eine weitere Lücke erlaubte das Umgehen der Same-Origin-Regel durch manipulierte URLs (CVE-2012-5146).

Mit dieser Version öffnet Google die Beta-Abteilung seines Browsers auch für Mobilgeräte, auf denen mindestens Android 4.0 installiert ist. Die jetzt per Google Play angebotene Variante unterstützt CSS-Filter, flexibles Box-Layout sowie die calc()-Funktion für Längenangaben in Stylesheets und bringt die JavaScript-Engine V8 in Version 3.15 mit, die Code gegenüber dem Vorgänger bis zu 30 Prozent schneller ausführen soll. (ck)