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Neue Funktionen für den Datenschutz in Office 365

Mit drei neuen Funktionen plant Microsoft, Administratoren und Nutzern mehr Kontrolle über ihre Informationen in der Cloud-Umgebung Office 365 zu geben.

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Neue Funktionen für den Datenschutz in Office 365
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Microsoft: Office 365 Home, 1 Jahr, PKC (deutsch) (PC) (6GQ-00046) ab € 73,89

Für die Cloud-Umgebung Office 365 hat Microsoft in einem Blogeintrag drei neue Funktionen für den Datenschutz vorgestellt. Sie sollen Nutzern mehr Transparenz und Kontrolle beim Zugriff auf ihre Informationen geben, die sie auf den Servern des Konzerns speichern.

Die erste neue Funktion richtet sich vor allem an Administratoren. Bereits jetzt lassen sich in Office 365 Logs abrufen, mit denen Verantwortliche sicherstellen können, dass sie Unternehmensrichtlinien oder Regulierungen einhalten. Diese Logs sollen sich nun auch zu Aktionen in Exchange Online und SharePoint Online anfertigen lassen. Hinzu kommt die neue Management Activity API, die dazu dient, die Daten aus den Logs in anderen Anwendungen zu visualisieren. Microsoft plant, sie diesen Sommer als Preview zu veröffentlichen.

Microsoft gibt schon jetzt an, möglichst selten auf Daten eines Nutzers zugreifen zu müssen – der Umgang mit den Konten sei fast vollständig automatisiert. Dennoch sollen Nutzer ein Werkzeug erhalten, mit dem sie den Abruf ihrer Informationen weiter einschränken können. Mit Lockbox können Anwender Dateien schützen, sollte ein Mitarbeiter des Konzerns darauf zugreifen müssen, muss er zunächst das Einverständnis des Nutzers einholen. Lehnt er dies ab oder beantwortet er dies einfach nicht, kann Microsoft die Informationen nicht abrufen. Lockbox soll Ende 2015 für Exchange Online und im ersten Quartal 2016 für SharePoint Online erscheinen.

Als dritte neue Funktionen soll sich der Inhalt von E-Mails in Office 365 verschlüsseln lassen. So wollen die Entwickler das Verwalten des Servers von den gespeicherten Informationen trennen. Die Schlüssel sind dabei mit Hardwaremodulen geschützt, die nach FIPS 140-2 Level 2 (Federal Information Processing Standard) zertifiziert sind. Es handelt sich um einen Standard der US-Regierung zum akkreditieren von Kryptographiesystemen. Office 365 soll die Funktion Ende 2015 erhalten, das Erstellen und Verwalten eigener Schlüssel durch Nutzer soll 2016 folgen. (fo)