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iX Magazin

Neue POWER7-Server und -Blades

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Die IBM hat ihren Einstiegssystemen mit POWER-7-Prozessoren eine Auffrischung gegönnt und die Riege der Power-Blades um zwei weitere Modelle erweitert. Einen Geschwindigkeitsschub und zusätzliche Varianten erhält der Power 750 Server, der als einer der 90 Knoten den Jeopardy-Sieger Watson antrieb. Den Power 750 Express gibt es jetzt mit 4, 6 oder 8 Kernen pro Prozessor-Book, die maximale Anzahl von vier solcher Prozessorkarten bleibt aber unverändert. Gleich bleibt auch der maximale Ausbau des Hauptspeichers auf 512 GByte, dafür steigt die Frequenz der Prozessoren auf 3,2 bis 3,7 GHz.

Für das High Performance Computing (HPC) hat IBM das Schwestersystem Power 755 Server konzipiert, das grundsätzlich komplett mit vier Books ausgestattet ist, in denen jeweils acht 3,6 GHz schnelle Prozessorkernen werkeln.

Ausbau: Speziell für das Hochleistungsrechnen hat IBM die p755 konzipiert.

(Bild: IBM)

Die Familie der Power-Blades hat Zuwachs bekommen: Die beiden hinzugekommenen Mitglieder BladeCenter PS703 Express mit einfacher und BladeCenter PS704 Express mit doppelter Breite ähneln ihren kleineren Brüdern PS701 und PS702, bieten aber die doppelte Zahl an Prozessorkernen, beim PS703 sind es 16, PS704 protzt mit 32 CPUs. Das führt aber nicht zur zweifachen Rechenleistung, denn die Cores der neuen Modelle laufen nur mit 2,4 GHz statt mit 3 GHz, wie bei den älteren. Dafür können die neuen Blades zweimal soviel Hauptspeicher aufnehmen: maximal 128 GByte beim PS703 und 256 GByte beim PS704. Die Neuankömmlinge unterstützen als erste Power-Blades Solid State Drives (SSDs). (Andreas Leibl) / (rh)