Neues für SPARC: Oracle stellt M7-Systeme vor

Nach der Übernahme von Sun hatte Oracle auch die Sparc-Plattform unter die Fittiche genommen. Nun hat der Konzern einen neuen Prozessor und neue Systeme vorgestellt, die vor allem für Datenbanken interessant sind.

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Im Rahmen der OpenWorld hat Oracle einige Neuigkeiten für SPARC vorgestellt. Im Zentrum stehen drei neue Systeme, die alle den ebenfalls neuen M7-Prozessor verwenden. Entsprechend hat der Konzern die beiden Server M7 und T7 sowie SuperCluster M7 Engineered System getauft.

Der neue Prozessor verfügt über die übliche Steigerung bei der Leistung – 4,1 GHz, 32 Kerne und 256 Threads –, mit denen die Systeme laut Oracle gegen IBMs Power8 antreten können. Der Konzern betont vor allem ein neues Weltrekordergebnis bei SPECjEnterprise2010, einer Benchmark für Datenbanken und Java.

Für viele Unternehmen dürften jedoch die Funktionen für Datenbanken interessanter sein. So erhalten alle Kerne Co-Prozessoren, die spezifische Aufgaben effizient ausführen können – die Entwickler sprechen von einer zehnfach besseren Performance. Oracle nennt das Feature SQL in Silicon. Hinzu kommt Security in Silicon, dies soll vor allem beim Schutz gegen schlechten Programmcode helfen und das Verschlüsseln von Informationen beschleunigen.

Sowohl die neuen Server, als auch der SuperCluster sind ab sofort erhältlich. In einem Blogeintrag stellt Oracle die neuen Systeme detailliert vor. Gleichzeitig erscheint Ausgabe 11.3 von Solaris, das Betriebssystem erhält vor allem Updates, um die neuen M7-Funktionen auszunutzen sowie einige weitere Neuerungen. (fo)