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Nextcloud 10 Beta: Mehr Sicherheit und Stabilität

Der Anbieter der Open-Source-Filesharing-Plattform Nexcloud hat das nächste Release angekündigt. Überarbeitet hat er vor allem die Security- und Freigabefunktionen.

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Nextcloud 10 Beta: Mehr Sicherheit und Stabilität

Nextcloud hat die Betaversion der gleichnamigen File-Sharing-Plattform in der Version 10 vorgestellt. Sie verfügt angeblich über bessere Sicherheitsfeatures, etwa um Brute-Force-Angriffe abzuwehren. Das Teilen von Inhalten über mehrere Instanzen (Federated Share) soll ebenfalls leichter werden. Laut Niels Mache, Managing Director des Unternehmens, seien Stabilität und Sicherheit die wichtigsten Anliegen der Benutzer, und daher werde sein Unternehmen auf diesen Gebieten bis zum finalen Relaease noch intensiv testen. Den Server will es sowohl für Heim- als auch für Enterprise-Benutzer in der zweiten Augusthälfte freigeben.

Das neue Plug-in-basierte Verifizierungsssystem unterstützt Zwei-Faktor-Autentifizierung und gerätespezifische Passwörter, die von Anwendern und Systemadministratoren verwaltet werden können. Dieses Feature ist kompatibel mit LDAP-Installationen.

Geteilte Links in einem Nextcloud-Server werden nun als Federated Shares behandelt und versetzen den Benutzer in die Lage, geteilte Inhalte zu kontrollieren, die Freigaben zu ändern oder abzuschalten – ungeachtet dessen, dass der geteilte Link weiterbesteht. Neugeteilte Inhalte stellen nun direkte Verbindungen zwischen den Servern her, und die Berechtigungen für Federated Shares behandelt das System genauso wie bei normalen Freigaben.

Die Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet, dazu gehört auch das Zulassen permanenter Links. Darüber können Benutzer Inhalte austauschen, auch wenn sie die Daten an einen anderen Ort in ihrer Nextcloud verschieben.

Externe Speichermedien wie Google und Dropbox lassen sich nun zuverlässiger anbinden und das Übertragen von Dateien soll schneller vonstatten gehen. Nextcloud 10 versteht SMB-Ankündigungen, wie sie in Geschäftsumgebungen üblich sind und bemerkt so Änderungen an Windows-Netzlaufwerken, ohne dass es dabei zu größeren Performanceeinbußen kommt. Weitere Verbesserungen sind laut Nextcloud in Arbeit. (jd)