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Nextcloud 17 mit verbesserten Sicherheitsfunktionen

Mit Remote Wipe und dem verbesserten Watermark-Handling beherrscht die Cloud-Kollaborationsplattform Nextcloud 17 neue Funktionen für mehr Sicherheit.

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(Bild: Nextcloud)

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Im jetzt freigegebenen Nextcloud 17 integrierten die Entwickler nicht nur den in Version 16 erstmals vorgestellten kollaborativen Editor, sondern vor allem auch Funktionen für bessere Sicherheit im Unternehmenseinsatz.

Mit einer neuen Zwei-Faktor-Authentifizierung – auch für die Erstanmeldung oder Gastzugänge – können Administratoren Einmal-Token generieren, um Anwender beim Handling des zweiten Sicherheitsmerkmals zu unterstützen.

(Bild: Nextcloud)

Ebenfalls neu ist Remote Wipe, eine Funktion mit der sich vormals geteilte Dokumente auf entfernten Geräten wieder löschen lassen. Sinnvoll vor allem, wenn ein Gerät verloren geht oder gestohlen wird, ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat oder ein Gastzugang nicht mehr aktiv ist.

Darüber hinaus ergänzte Nextcloud die Fähigkeiten von Secure View um die Option, das Administratoren über Tags Dokumenten automatisch Wasserzeichen zuweisen können. Dies funktioniert in der Basisversion nur für komplette Freigaben, in Kombination mit Collabora Online 4.1 lassen sich diese Einstellung wesentlich detaillierter vornehmen. So können Nutzer das Gespann so konfigurieren, das beim Öffnen von PDFs, Bildern und Textdokumenten diese automatisch per Wasserzeichen geschützt werden, während die Zugriffskontrolle den Download oder die Nutzung durch andere Anwendungen über passende Regeln verhindert.

Mit einem derartigen Setup lassen sich speziell geschützte Dokumentenbereiche realisieren, wie man sie etwa für Virtual Data Rooms beim firmenübergreifenden Dokumentenaustausch benötigt. (avr)