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Nextcloud: Android App 3.0 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Version 3.0 der Nextcloud-App erweitert den Client deutlich: Das Programm erhält eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, funktioniert mit Android 8 und bietet einen verbesserten Dateimanager.

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Nextcloud: Android App 3.0 mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

(Bild: David R. Tribble, CC BY-SA 3.0 )

Im Rahmen der Version 3.0 bauen die Nextcloud-Entwickler ihre Android-App deutlich aus. So funktioniert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen Server und Client nun auch mit Mobilgeräten. Angekündigt hatte das Projekt das Feature bereits Ende 2017, doch mit der jüngst veröffentlichten Nextcloud 13 liegt es weiterhin lediglich als Preview-Ausgabe vor.

Wichtige Funktionen kann der Nutzer direkt über das Menü aufrufen, ohne die Datei erst auswählen zu müssen.

(Bild: Nextcloud)

Außerdem soll die App mit der neuen Version drahtlose Netzwerke erkennen, bei denen sich der Nutzer erst extra anmelden muss. So soll der Client zum Beispiel im Hotel oder der Bahn erst dann seine Daten mit dem Server synchronisieren, wenn er sie überhaupt abrufen kann. Ferner unterstützt die App nun IPv6, weitere Änderungen gab es laut der Ankündigung bei der Auto-Upload-Funktion.

Hinzu kommen Neuerungen der Oberfläche: So soll der Nutzer Optionen wie Teilen oder Verschieben einer Datei direkt über ein Menü aufrufen können, ohne sie vorher markiert haben zu müssen. Sortierungen lassen sich ab sofort für jeden Ordner einzeln festlegen. Ruft der Anwender ein Bild auf, lädt die Vorschau nicht zuerst die gesamte Datei herunter, sondern zeigt eine verkleinerte Version an.

Nextcloud 3.0 steht in Googles Play Store zur Verfügung, die finale Version soll außerdem bald in F-Droid erscheinen. Erstmals funktioniert sie auch mit Android 8 und setzt wenigstens Ausgabe 4.0 des mobilen Betriebssystems voraus. (fo)

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