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Nextcloud bringt Speicher-Cloud-Software auf Millionen von japanischen Routern

In Japan will Nextcloud zusammen mit NEC und Waffle Computers zahllose Router mit Software für private Speicher-Clouds installieren,

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Nextcloud hat eine Kooperation mit den japanischen Hardwareherstellern NEC Platforms und Waffle Computers geschlossen. Waffle bietet ein Server-Betriebsystem für „jeden“ an, wie es in der Pressemitteilung heißt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, in den nächsten Jahren Millionen von NEC-Routern mit Nextclouds Open-Source-Software für private Speicher-Clouds auszustatten. Das Ganze soll in Japan starten. Man erhofft sich dadurch eine erhebliche Ausweitung der Kundenbasis.

Laut Frank Karlitcheck, Gründer und Chef von Nextcloud, sind Router eine bestens geeignete Plattform für selbst verwaltete Clouds. Für den Benutzer soll der Umgang mit den eigenen Daten über verschiedene System hinweg mit der Technik ebenso selbstverständlich werden wie das Besitzen eines Fernsehers oder Mobiltelefons. Von Anbietern wie Dropbox oder Google Drive mit eher undurchsichtigen Sicherheitsfunktionen wäre man dann unabhängig.

Weiterhin hat Nextcloud die Version 14 seines Produkts angekündigt. Zentrales neues Feature ist die Video Verification. Wer einen Link auf ein Verzeichnis oder eine Datei verschickt, kann ein Passwort festlegen und verlangen, dass er einen Videoanruf vom Adressaten bekommt, um dessen Identität zu prüfen. Erst dann wird der Zugangscode für den Link freigegeben. Zudem hat man die Oberfläche überarbeitet, neue Sicherheitsfunktionen installiert und Konformität zur europäischen Datenschutzverordnung DSGVO hergestellt. Und ein simples Sign-up mit E-Mail und Passwort soll es nun auch geben. (jd)