OASIS-Mitglieder geben Standard für Information Cards frei

Mit der Anerkennung von Identity Metasystem Interoperability (IMI) Version 1.0 als OASIS-Standard wollen die Mitglieder des Konsortiums die Verwaltung digitaler Identitäten im Web voranbringen.

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Von
  • Ute Roos

IBM, Microsoft, CA, EMC, Novell und weitere OASIS-Mitglieder haben Version 1.0 von Identity Metasystem Interoperability (IMI) als OASIS-Standard bestätigt. IMI ist ein Protokoll, mit dem man digitale Identitäten in sogenannten Information Cards verwalten kann.

Grundidee ist, dass Benutzer sich einmal mit ihren Daten registrieren und zahlreiche Dienste und Webseiten im Internet nutzen können, ohne jedes Mal einen neuen Account mit neuem Passwort einrichten zu müssen. Der Benutzer kann je nach Dienst die benötigten Informationen in verschiedenen "Information Cards" nach dem Modell der Visitenkarte zusammenstellen. Auf diese Weise soll er die Kontrolle über seine digitalen Identitäten behalten und etwa verhindern, dass nicht benötigte Daten an Webseiten oder Diensteanbieter übertragen werden.

IMI gewährleistet die Interoperabilität über verschiedene Plattformen und Dienste hinweg. Das Protokoll darf lizenzkostenfrei von allen Interessenten implementiert werden. (ur)