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iX Magazin

OpenSolaris 2008.11 ist fertig

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Rund vier Wochen nach der Freigabe des Release Candidate haben die Entwickler des OpenSolaris-Projekts die finale Version 2008.11 freigegeben und damit den halbjährlichen Release-Zyklus eingehalten. Neben den eher für den Desktop-Einsatz gedachten Komponenten Firefox 3, Gnome 2.24 und OpenOffice 3 bietet das Betriebssystem einen kompletten Web-Stack unter anderem mit Apache als Webserver und einer 64-Bit-Version von MySQL als Datenbank. Für den Umgang mit Datensicherungen des Default-Dateisystems ZFS spendierten die Entwickler OpenSolaris einen Dienst zum automatischen Erstellen von Snapshots sowie ein grafisches Tool namens ZFS Time Slider. Mit diesem können Benutzer komfortabel durch die verschiedenen archivierten Versionsstände von Dateien navigieren.

Die offizielle Seite mit den Systemanforderungen ist sehr knappgehalten: 512 MByte RAM und und 2,6 GByte (empfohlen 8 GByte) Festplattenplatz. Etwas länger ist die Seite mit den Beschränkungen. Hier findet sich der Hinweis, dass die Version 2008.11 derzeit nur auf 32- und 64-Bit-x86-Systemen läuft. Ein Upgrade von einer früheren Version funktioniert ebenso wenig wie der Erhalt von Daten auf einer für die Installation verwendeten Solaris-Partition. Eine entsprechende Partitionierung vorausgesetzt, kann man ein Multiboot-System einrichten und OpenSolaris parallel zu Linux, Mac OS X oder Windows installieren.

Siehe dazu auch:

(avr)